Python Brongersmai

Beschreibung (nicht mehr im Bestand)

Der Blutpython (Python brongersmai) gehört zur Familie der Pythons.
Diese Art Python ist in seiner Erscheinung stark gedrungen und hat einen kurzen Schwanz. Ein großes Merkmal dieser Tiere ist dass viele Exemplare rote Farbtöne aufweisen, wovon sich auch der deutsche Name Blutpython ableitet.

Blutpythons kommen aus dem tropischen Raum Südostasiens, wo sie in feuchten Regenwäldern und Sümpfen leben, heutzutage findet man sie auch oft auf Ölpalmplantagen.

Vorkommen Python Brongersmai

Vorkommen Python Brongersmai – Seine nächsten Verwandten sind der Sumatra-Kurzschwanzpython und der Borneo-Kurzschwanzpython

Körper

P. Brongersmai hat einen langen abgeflachten Kopf mit einem sehr muskulösen Nacken und wie bereits erwähnt einen stark gedrungenen Körper mit kurzem Schwanz. Wenn man sich die Schlangen im Querschnitt betrachten würde erscheinen sie Dreieckig da ihr Körper sich zur Wirbelsäule hin verjüngt.

Weibchen werden bei dieser Art ein wenig größer und schwerer als Männliche Tiere. Jedoch haben beide sehr stark entwickelte Aftersporne. Diese sind jedoch bei adulten Männchen dicker und stärker Richtung Bauch ausgerichtet als bei Weibchen, jedoch sind die Aftersporne bei Männchen durch Abnutzung Stumpfer und kürzer.

Wie bereits oben erwähnt, werden Weibchen größer und schwerer als Männchen. Hier muss man große Unterschiede betrachten. Als Maximallänge wurde 2,6m und Gewichte von 14-22kg gemessen. Dies sind aber absolute Ausnahmetiere. Wenn man sich verschiedene Messungen von frei-/wildlebenden Tieren mal anschaut kommt man auf völlig andere Werte. So werden Männchen mit 3,6kg und einer durchschnittlichen länge von 1,3m angegeben und Weibchen mit durchschnittlich 4,7kg und 1,45m.

Eventuell sollten da manche Halter mal darüber nachdenken, ob das in Ordnung ist eine +10kg schwere Blutpython mit Terrarium zu haben.

In der Terraristik hat sich jedoch etabliert nicht unbedingt auf Gewicht zu achten, sondern mehr auf Größe und Form. Da die Tiere massive Kotsammler sind kann es da auch schonmal zu starken Unterschieden zwecks Gewicht kommen.

Farbtypen und Farbveränderungen

Die Farben der Subspezies variieren sehr und sich Ortsunabhängig. Farben können sein; von intensivem Gelb, Braun, Orange-Rot, Rot, Blutrot und Dunkelgrau. Die Mehrzahl hat aber, wie der Name schon sagt, eine blutrote Färbung.

Blutpythons färben sich im laufe der Entwicklung um. Die Jungtiere besitzen meißt eine hellbraune, braunorangene Färbung von Kopf und Muster. In den ersten 2 bis 3 Lebensjahren geht bei den meissten Tieren die Umfärbung los und es kommt zu einem großen Teil der Rotfärbung. Nach weiteren 3 bis 4 Jahren dunkeln die meissten Tiere noch einmal nach.

Interessant ist auch dass Blutpythons die Farbe ihres Kopfes innerhalb von Stunden ändern können. So könnte z.B. ein Schwarzköpfiges Tier die Farbe zu Silbergrau wechseln und natürlich auch wieder zurück.

Python Brongersmai "Ivory"

Python Brongersmai “Ivory”

Verhalten

Der Blutpython wird generell als standorttreu und Dämmerungs- und Nachtaktiv beschrieben. Um sich zu verstecken oder Beute zu reißen, gräbt er sich auch gerne mal ein oder versteckt sich im Dickicht.

Ernährung

Blutpythons lauern ihrer Beute auf. Der Großteil der auf dem Speiseplan stehenden Tiere besteht aus Nagetieren. Darunter kann sich auch mal das ein oder andere Vogelgetier verirren.

Futter in der Natur besteht aus diversen Nagern, Raubtieren, Primaten und Vögeln.

Die Häufigkeit der Nahrungsaufnahme nimmt mit steigender Körpergröße zu. Bei Erwachsenen Tieren scheinen die Fressabstände von Geschlecht, Saison und Fortpflanzungszeit abzuhängen. Bei unseren Tieren ist uns bis jetzt noch kein Verweigern vorgekommen.

Alter und Lebenserwartung

In Gefangenschaft gibt es unter Blut- und Kurzschwanzpythons Exemplare die älter als 25 Jahre geworden sind.

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